In den Kochtopf geschaut: Sabrina Jäger von Starlights in the Kitchen im Interview

5. Juli 2019

Sabrina, du bist zweifache Mama und kochst täglich für deine zwei Jungs frische, saisonale Rezepte, die du auf deinem Blog Starlights in the Kitchen mit deinen LeserInnen teilst. Was ist dir beim Kochen für deine Familie besonders wichtig?  

Dass die Gerichte einfach zuzubereiten sind, denn mit zwei kleinen Kindern, meinem Job und dem Haushalt fehlt die Zeit für langes In-der-Küche-´Stehen. Trotzdem kann man mit wenigen Handgriffen, etwas Übung und viel Spaß am Kochen tolle Rezepte zaubern. Am liebsten essen wir Gerichte mit Nudeln oder Reis bzw. Couscous und Bulgur – im Sommer zum Beispiel Nudelsalat oder Couscous-Salat. Im Herbst/ Winter bevorzugen wir Gemüsesuppen und Eintöpfe. Da kann ich den beiden Burschen auch mal ein bisschen saisonales Gemüse unterjubeln. Grundsätzlich essen beide sehr gerne Kürbis, Brokkoli, Karfiol, Karotten und Co. – aber an manchen Tagen haben sie keine große Lust drauf.

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Was sind die absoluten Lieblingsgerichte deiner beiden Jungs? 

Spaghetti mit selbstgemachter Bolognese-Sauce, da müssen immer kleine Karottenstücke hinein und ich verwende ausschließlich Rindsfaschiertes – so hat das auch schon meine Mama gemacht. Dann lieben sie Risibisi mit Hühnchen und selbstgemachte Pizza mit Dinkelteig.

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Welche Gerichte kommen bei dir auf den Tisch, wenn es besonders schnell gehen muss? 

Wenn es schnell gehen muss, dann mache ich so gut wie immer Pasta und verwende alles, was der Kühlschrank hergibt. Meistens habe ich Rucola und Mozzarella zu Hause, damit mische ich mir dann eine Bowl aus Nudeln und gerne auch mit vorgegarten roten Rüben oder Karotten, die ich mit etwas Sesam in der Pfanne anröste. Generell finde ich Bowls super praktisch, denn sie gehen schnell von der Hand und stellen die optimale Resteverwertung dar. Und wenn es wirklich ruckzuck gehen muss, dann mache ich Pasta mit Pesto und Parmesan, da reißen sich auch meine Kinder drum.

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Was ist aus deiner Sicht die größte Herausforderung beim Kochen für die Familie? Welche drei Tipps hast du, um Alltag und Kochen für die Familie unter einen Hut zu bringen?  

Besonders schwierig ist es, den Geschmack von vier Persönlichkeiten zu treffen und damit meine ich, dass alle vier Familienmitglieder mit dem einverstanden sind, was auf den Tisch kommt. Meistens hat eines der Kinder keine Lust auf dieses oder jenes oder ich selbst habe mich daran schon satt gegessen (z.B. Spaghetti mit Bolognese-Sauce). Um dem zu entgehen, wandle ich Gerichte immer ab, achte aber darauf, dass ich nicht doppelt und dreifach kochen muss. Das beste Beispiel dafür sind Pastagerichte: Wenn meine Kinder gerne Schinkenfleckerl aus der Pfanne essen möchten, dann verwende ich dafür einen Teil der gekochten Pasta und bereite mit dem anderen Teil ein Gericht zu, dass meinem Mann und mir schmeckt, zum Beispiel Pasta mit Parmesan, frischem Basilikum, Eiern und Zitrone. Zum Schluss habe ich noch einen besonders wichtigen Tipp, nämlich vorkochen und planen: Es hilft schon wahnsinnig, wenn ich am Vortag den Reis vorkoche und mir wöchentlich einen Speiseplan schreibe, bei dem ich dann unsere Mahlzeiten viel besser planen, strukturieren und dann umsetzen, also kochen kann.

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Zum Schluss: welche Gerichte sind in deiner Familie richtige Klassiker, die von Generation zu Generation weitergegeben werden? 

Ein absoluter Klassiker sind sicherlich der Faschierte Braten mit Petersilienkartoffeln von meiner Schwiegermama, überbackene Schinkenfleckerl von meiner Mama und Tortillas mit selbstgemachter Füllung. Die habe ich schon als Volksschulkind gerne gegessen und auch meine Kinder essen sie gerne. Das schönste für mich ist aber immer noch, dass wir als Familie mindestens eine Mahlzeit am Tag gemeinsam einnehmen, meistens das Abendessen und auch am Wochenende gut und gerne gemeinsam kochen, lange am Esstisch sitzen, schmausen und plaudern.

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Alle Fotos: © Sabrina Jäger/ Starlights in the Kitchen - vielen Dank!! 

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