Im Talk mit Koch, Falstaff-Blogger und Kochschul-Inhaber Julian Kutos

22. August 2018

Julian Kutos ist gebürtiger Steirer, hat Koch-Ausbildungen in Paris und Kalifornien absolviert und liebt es zu kochen, zu essen und genießen. All das teilt er liebend gerne mit allen, die kulinarische Träume haben und sie endlich wahr werden lassen möchten. In seiner Kochschule im ersten Bezirk in Wien gibt der 30-jährige Julian sein umfassendes Wissen in Kochkursen gerne weiter. Wir haben Julian, der heuer im Rahmen der Austria Food Blog Akademie gemeinsam mit unserem Partner Kenwood auch einen Workshop halten wird, nach seinen Stationen von der Südsteiermark bis zur eigenen Kochschule in Wien und seinen Inspirationsquellen gefragt: 

AFBA: Julian, deine Liebe zu Geschmack und Genuss startete schon in deiner frühesten Kindheit durch die Kochkunst deiner Großmutter. An welche Rezepte aus deiner Kindheit erinnerst du dich besonders gerne? Welche Gerichte sind für dich der Inbegriff der steirischen Küche?  

Julian: Meine Lieblingsrezepte von meiner Großmutter und aus meiner Kindheit sind Apfelschlangl und Faschierte Laibchen mit Erdäpfelpürree. Die “Steirische Küche” wäre ohne das Steirische Kürbiskernöl unvorstellbar. Ob zur Brettljausn, Kürbissuppe oder zu Käferbohnensalat – die Essenz der Steiermark ist kernölgrün! 

AFBA: Im Rahmen deines Marketing-Studiums hast du die RAW Cuisine für dich entdeckt und bist für eine Ausbildung zum Gourmet RAW Food Chef sogar nach Kalifornien gegangen. Was fasziniert dich an der RAW Cuisine? 

Julian: Die rohe Küche begeistert mich durch ihre Besinnung aufs Wesentliche: unverarbeitetes Obst und Gemüse, so wie es vom Baum oder aus der Erde kommt, wird in Perfektion verarbeitet. Die Idee der RAW Cuisine erreicht heute vor allem durch das Clean Eating viele Menschen: einfach gut kochen mit natürlichen Zutaten. 

AFBA: Deine nächste Station war Frankreich und du hast an der École de Cuisine Alain Ducasse die hohe Kunst der französischen Patisserie gelernt. Was hast du von der französischen Küche für deinen eigenen Kochstil mitgenommen? 

Julian: Wie in der RAW Cuisine begeistert mich an der französischen Küche die „Einfachheit“. Das Herzstück sind ausgezeichnete frische Zutaten, die mit viel Können verkocht werden. 

Neben den Zutaten spielt vor allem das Handwerk eine Rolle. Fleisch, Fisch, Gemüse & Co erreichen erst durch die richtige Zubereitung den perfekten Geschmack. Ob Blanchieren, Soufflieren oder Pochieren – die Franzosen haben auch unsere Küche geprägt und für jedes Lebensmittel die passende Technik entwickelt. 

Du hast nicht nur deine eigene Kochschule im ersten Bezirk in Wien, sondern veröffentlichst auch jede Woche ein Rezept auf Falstaff.at und sogar auf deiner eigenen Website gibt es laufend neue Rezepte. Woher nimmst du die schier unerschöpfliche Inspiration für deine unzähligen Rezepte? 

Julian: Reisen und Essen gehen Hand in Hand. Nur durch neue Erlebnisse können neue Inspirationen gewonnen werden. Ob durchs Flanieren am Markt, Essen in einem Gourmettempel oder einer schwimmenden Garküche – Neues gibt es überall auf der Welt zu entdecken. 

Ich folge hier meinem Motto: Bleib hungrig! Der Rest kommt von selbst.  

AFBA: Liest du auch gerne Food Blogs? Wie sehr verfolgst du die österreichische Food Blog Szene? 

Julian: Ich liebe Rezepte in jeglicher Hinsicht. Ob in Blogs, Kochbüchern oder im Fernsehen – I wanna see them all! Weil die Welt zu einem Dorf geworden ist, interessiere ich mich neben der österreichischen Szene natürlich auch für das Geschehen aus vielen anderen Ländern. 

AFBA: Mit unserem #afba18 Kategoriepartner Kenwood verbindet dich schon eine lange Zusammenarbeit. Was ist dein liebstes Küchentool aus dem Hause Kenwood?  

Julian: Seit der ersten Stunde ist der Kenwood Cooking Chef mein „Klassiker“ und wird viel verwendet. Ob für Pasta, Semmelbrösel mahlen oder Brotteig kneten – ohne meinen Kenwood wäre Kochen nur halb so lustig!

AFBA: Am 5.9. haben die Teilnehmer der Austria Food Blog Akademie in Kooperation mit Kenwood auch die unglaublich tolle Möglichkeit, von dir zu lernen, wie man echte, italienische Pasta im Handumdrehen selbst macht. Was erwartet unsere Teilnehmer an diesem Abend? 

Julian: Gemeinsam kochen wir Klassiker der italienischen Küche als auch unbekannte Exoten. Viel Arbeit und tolle Pasta warten auf die Teilnehmer – mehr verrate ich vorab mal nicht. 

Mehr Infos zu Julian Kutos sowie seinen Rezept-Blog findet ihr unter www.juliankutos.com.

Pssst! Ein tolles Goodie dürfen wir aber noch verraten: am 5.9. gibt es für alle Workshop-Teilnehmer einen K-Mix Stabmixer, zur Verfügung gestellt von unserem Kategoriepartner Kenwood. Hier geht's zur Workshop-Anmeldung. 

Fotos Pasta und Julian Kutos: © Julian Kutos
Foto Stabmixer: © Kenwood

 

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